Skandal um Priesterausbilder: Entsetzen über Woelkis halbherzige Distanzierung

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Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

 

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An der katholischen Basis in Köln wachsen Ärger und Unverständnis für die Haltung ihrer Kirche zur Homosexualität. Die Pfarrgemeinderäte (PGR) in Köln seien „entsetzt“ über die Aussagen des Kölner Priesterausbilders Pater Romano Christen, der Homosexualität als heilbaren psychischen Defekt und Beziehungsstörung bewertet hatte, teilte der Vorsitzende des Katholikenausschusses, Gregor Stiels, mit.

Von Joachim Frank | Kölner Stadt-Anzeiger

Genauso entsetzt zeigten sich die PGR-Vorsitzenden über die Entscheidung von Kardinal Rainer Woelki, Christen als Leiter des Collegium Albertinum in Bonn im Amt zu belassen. „Es ist nicht vermittelbar, dass jemand, der eine solche Einstellung hat wie Pater Romano, für die Ausbildung von jungen Priestern verantwortlich bleiben kann“, so Stiels.

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Iren lockern Scheidungsrecht und brüskieren damit die katholische Kirche

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foto: afp/faith

Iren stimmen Scheidungsreform zu – Großer Erfolg für Grüne bei Kommunal- und Europawahl

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Neben den Europa-Abgeordneten haben die Iren am Freitag auch ihre Kommunalregierungen bestimmt sowie in einem Referendum eine neuerliche Reform der Scheidungsgesetzgebung beschlossen. Statt wie bisher vier Jahre müssen Paare künftig nur noch zwei Jahre voneinander getrennt leben, ehe eine einvernehmliche Scheidung möglich wird. Das Votum mit 82,1 Prozent stellt eine erneute schwere Niederlage für die katholische Kirche dar, deren Einfluss auf der grünen Insel in den vergangenen Jahren stetig gesunken ist.

Da die Auszählung von Stimmen in der Republik wegen des Wahlrechts mit übertragbaren Einzelstimmen sehr langwierig ist, dauerte auch die Verkündung des Referendums bis in die frühen Morgenstunden des Sonntag. Das Ergebnis war landesweit eindeutig; selbst im ländlich geprägten Bezirk Monaghan lag die Zustimmung bei drei Vierteln. Die Beteiligung lag bei knapp über 50 Prozent.

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foto: screenshot/webstandard Aktuell finden mehrere Ransomware auf US-Behörden statt. Einige hat es bereits erwischt, besonders hart getroffen wurde Baltimore. Dort wurde der Grundstein für die Attacken gelegt, das Tool wurde nämlich von der NSA entwickelt.

Angriffswellen auf mehrere Städte, Baltimore besonders betroffen – Ransomware verschlüsselt Rechner und fordert Lösegeld

derStandard.at

In den USA sorgt das gestohlene Hacking-Tool der NSA namens EternalBlue aktuell für Chaos. Anfang Mai wurde die Stadtverwaltung von Baltimore angegriffen. Seit dem Ransomware-Angriff liegt diese im Grunde still. Auch in weiteren US-Großstädten nutzen Kriminelle das Tool, um veraltete Systeme anzugreifen. Die Rechner werden von der Software gesperrt und Lösegeld in weiterer Folge verlangt.

Bei Ransomware-Attacken geholfen

Wie die New York Times berichtet, wurde das Tool just im NSA-Hauptquartier in Baltimore entwickelt. Entwendet wurde die Software vor Jahren von der Gruppe Shadow Brookers, die mehrere Werkzeuge des US-Geheimdienstes veröffentlicht hatten. In weiterer Folge wurde EternalBlue aufgegriffen und für mehrere Ransomware-Attacken eingesetzt – darunter WannaCry und NoPetya.

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Gemeinde konfrontiert Bischof Bode mit Missbrauchsfall: Delikate Details

Symbolbild Kindesmissbrauch: Teddybär in einer Kirchenbank © Harald Oppitz (KNA)

Mehr als zwei Jahrzehnte lang soll ein Pfarrer in Merzen bei Osnabrück Kinder missbraucht haben: An diesem Sonntag haben Gemeindemitglieder Bischof Bode mit weiteren Einzelheiten und Vorwürfen konfrontiert.

DOMRADIO.DE

Ein Gemeindemitglied in Merzen bei Osnabrück berichtete Bischof Franz-Josef Bode vor gut 250 Leuten, die damalige Bistumsleitung habe schon 1992 von den Missbrauchsvorwürfen gegen den heute 85-jährigen Pfarrer Hermann H. gewusst und die Anweisung gegeben, sie nicht anzuzeigen und öffentlich zu machen.

Priester in Merzen soll mehrere Kinder missbraucht haben

Bode, der seit 1996 Bischof im Bistum Osnabrück ist, räumte ein, dass die katholische Kirche vor 2002 in solchen und vergleichbaren Fällen häufig so gehandelt habe. Von diesen Vorgängen habe er jedoch bislang nichts gewusst.

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Auf dem Weg zu künstlich hergestelltem Leben – Von Designer-Bakterien zum Designer-Menschen?

Die Genschere CRISPR ist unterdessen in aller Munde. So hat die Nachricht Ende November 2018, als der chinesische Forscher He Jiankui erklärte, zwei Embryonen gentechnisch verändert zu haben, um sie vor HIV zu schützen und dann in die Gebärmutter einer Frau eingepflanzt zu haben, die daraufhin genveränderte Zwillinge („CRISPR-Babys“) zur Welt gebracht hat, die Welt weit über die Forschergemeinde hinaus schockierte.

Lars Jaeger | Beobachtungen der Wissenschaft

Es handelte sich um den ersten gentechnologischen Eingriff in die menschliche Keimbahn. Doch längst hat sich daneben ein neues Furcht wie Ehrfurcht einflössendes biologisches Feld etabliert: die Herstellung künstlichen Lebens. Oder konkret: die Synthese künstlicher Gensequenzen zwecks Erforschung biologischer Phänomene oder zur Herstellung neuer Biomoleküle. Wie CRISPR hat auch dieses Feld ein riesengrosses Potenzial, sowohl verbleibende Geheimnisse des Lebens zu entschlüsseln und damit ganz neue technologische Horizonte zu eröffnen, als auch eine Vielzahl von störenden Fragen aufzuwerfen – wissenschaftliche und technologische sowie philosophische und ethische.

Als der umstrittene Gentechnik-Pionier Craig Venter vor neun Jahren bekanntgab, erstmals einen kompletten Organismus ausschließlich mit künstlichem Erbgut erschaffen zu haben, war die Medienresonanz noch recht überschaubar. Konkret war es Venters Team im Mai 2010 gelungen, ein künstliches Genom komplett im Labor zu bauen und in eine zuvor von seiner natürlichen DNA befreite Zelle des Bakteriums Mycoplasma capricolum zu implantieren. Es war ein Meilenstein in der modernen Gentechnik, der sogleich mit dem großen Menschheitstraum der Erschaffung künstlichen Lebens in Verbindung gebracht wurde. „Life from scratch“ („Leben vom Reißbrett“) heisst seitdem das Ziel der Genforscher. Nicht viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit erzielten knapp vier Jahre später US-amerikanische Forscher um den Biologen Jef Boeke, nachdem sie ein komplettes Chromosom der Hefe mit einigen künstlichen Modifikationen im Reagenzglas nachgebaut hatten. Bei der Hefe handelt es sich um einen sogenannten Eukaryoten, also ein Lebewesen mit Zellkern (Bakterien haben noch keinen eigenen Zellkern, man nennt sie daher “Prokaryoten“). Deren Erbgut ist weitaus komplexer und vor allem deutlich umfangreicher als das der Bakterien und Viren in den Studien Venters. Unterdessen hat Boekes Team bereits sechs Chromosomen künstlich hergestellt und steht wohl kurz davor, den gesamten Satz von 16 Chromosomen der Hefe nachzubauen.

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